Gemeinsam durch die Betriebsratswahl

Hier finden Sie Tipps, Informationen und Seminare rund um die Betriebsratswahlen 2022

Seminarplaner für Betriebsratswahl 2022

So spannend war die  Betriebsratswahl noch nie!

Das sollten Sie als Wahlvorstand und Betriebsrat jetzt wissen: Nach den Änderungen der Wahlregeln im Betriebsverfassungsgesetz wurde nun auch die Wahlordnung angepasst. Mit dem Wissen von vor vier Jahren kommen Sie bei dieser Betriebsratswahl nicht mehr weit. Aber keine Sorge: Unser Juristen-Team im ifb arbeitet alle Neuregelungen schnell und praxisgerecht in die Unterlagen für die Wahlseminare ein. 

Egal, ob Sie bei uns bereits ein Seminar besucht haben oder noch eines planen: Für diese Wahl gilt unser „Immer-aktuell-Versprechen". Im Seminar haben Sie immer den aktuellen Stand und wenn sich nach Ihrem Seminar noch etwas ändert, bekommen Sie von uns im Nachhinein die aktualisierten Informationen mit klaren Umsetzungsvorschlägen. 

Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Schulung von Wahlvorständen und Betriebsräten haben wir schon weit über 10.000 erfolgreiche Betriebsratswahlen begleitet. Verlassen auch Sie sich ganz auf uns. Mit uns als Partner stellen Sie als Wahlvorstand auch diese „spannende“ Betriebsratswahl einfach und sicher auf die Beine!

Susanne Helmer
Juristin und Referentin,
Seminarplanerin zum Thema Betriebsratswahl

Neue Regeln für die Betriebsratswahl!  Mit uns sind Sie immer auf dem aktuellen Stand

Wichtige Änderungen im Betriebsverfassungsgesetz:

  • Ausweitung des vereinfachten Wahlverfahrens
  • Reduzierung von notwendigen Stützunterschriften
  • Eingeschränkte Anfechtungsmöglichkeiten aufgrund der Wählerliste
  • Herabsetzung des Wahlalters auf 16. Jahre
  • Erweiterter Kündigungsschutz bei Neugründungen

Jetzt mehr erfahren

Geplante Änderungen in der  Wahlordnung:

  • Sitzungen des Wahlvorstands per Videokonferenz
  • Wegfall der Wahlumschläge bei der Präsenzwahl
  • Unverlangtes Zusenden der Briefwahlunterlagen
  • Korrekturen an der Wählerliste länger möglich
  • Neuer Zeitpunkt für die Bearbeitung der Briefwahl

Zu den geplanten Änderungen

Wir unterstützen Sie bei BR-Wahl und BR-Gründung

Egal, welche Funktion Sie bei der Betriebsratswahl oder Betriebsratsgründung haben – ob Sie als Kandidat antreten oder bereits amtierender Betriebsrat sind, ob Sie sich im Wahlvorstand engagieren oder die Gründung eines Betriebsrats anstoßen wollen: Bei uns finden Sie die Informationen, die Sie für Ihre Aufgaben brauchen.

Top aktuell – neuer kostenloser Ratgeber zur Betriebsratswahl

Möchten Sie einen Betriebsrat gründen? Oder sind Sie als Wahlvorstand aktuell in den Vorbereitungen für Ihre Betriebsratswahl? Und das mitten in der Corona-Krise? Dann ist dieser kostenlose Ratgeber zur Betriebsratswahl in Zeiten der Pandemie von unseren Wahl-Experten genau das richtige für Sie! Wir zeigen Ihnen, wie Sie in Zeiten von Home-Office, Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln Betriebsratswahlen organisieren können. Mit diesem Ratgeber erhalten Sie viele Tipps und Tricks, wie Sie Ihre Betriebsratswahl rechtssicher und erfolgreich durchführen.   

Seminare rund um die Betriebsratswahl 2022

Mit dem richtigen Wissen und erfahrenen Experten zum Erfolg!

Ihre Betriebsratswahlsteht an, und Sie suchen die passende Schulung als Wahlvorstand, Betriebsrat oder Kandidat? Dann sind Sie bei uns richtig: Unsere Seminare, Online-Seminare und Inhouse-Schulungen zur Betriebsratswahl sind von unseren Wahl-Experten konzipiert und werden von erfahrenen Fachanwälten und Arbeitsrichtern durchgeführt. Hier bleibt keine Frage offen. Wählen Sie jetzt das passende Seminar, damit Ihre Betriebsratswahl reibungslos über die Bühne geht! 

Inhouse Seminare zur Betriebsratswahl

Inhouse-Seminare zur Betriebsratswahl – Individueller geht es nicht!

Alle Themen können Sie auch als Inhouse Seminar oder Inhouse Online-Seminar buchen

Maßgeschneidert, flexibel und effizient.

mehr Information

Kostenlose Webinare zur Betriebsratswahl 2022

Die richtige Wahl für Ihr Gremium Betriebsratswahl mit praxisnahen Seminaren!

1

Holen Sie sich Sicherheit für jede Phase der Betriebsratswahl

Nach unseren Seminaren zur Betriebsratswahl sind Sie als Wahlvorstand der Wahl-Experte in Ihrem Betrieb. Fragen der Kollegen können Sie souverän beantworten oder in unseren Unterlagen rasch nachschlagen. Und wenn es mal komplizierter wird, hilft Ihnen unser ifb-Wahl-Team schnell und unkompliziert weiter.

2

Machen Sie sich das Leben einfach mit den ifb-Wahlhilfen

Sparen Sie sich als Wahlvorstand Zeit mit über 50 Musterformularen und Checklisten zur Betriebsratswahl. So erstellen Sie mit wenig Aufwand rechtssichere Wahlaushänge, Einladungen und Niederschriften. Unsere digitalen Wahlhelfer übernehmen die Rechenarbeit für Sie: Mit wenigen Klicks kommen Sie so zur richtigen Minderheitenquote und Sitzverteilung im Gremium.

3

Treten Sie professionell auf — mit der passenden Ausstattung

Sie haben bei der Betriebsratswahl alles im Griff und das sieht man auch. Fristenrechner und Kalender sorgen für eine entspannte Planung und zeitgerechte Durchführung. Mit unserem Ablaufposter erklären Sie auch den Kollegen schnell, wie die Wahl abläuft. Und mit unseren Wahl-Postern und der ifb-Wahlurne sind Sie auch für Ihre Öffentlichkeitsarbeit und den Wahltag Ihrer Betriebsratswahl 2022 perfekt ausgestattet.

Video zur Betriebsratswahl: Wahlvorstand bestellen

Ihr erster Schritt zur Betriebsratswahl: Sie wollen als Betriebsrat einen Wahlvorstand bestellen? Oder gründen Sie gerade einen neuen Betriebsrat in Ihrem Betrieb? Auch für diesen Fall bekommen Sie in diesem Video wichtige Informationen, wie Sie Ihre nächste Betriebsratswahl professionell einleiten.

Unser Tipp: Abonnieren Sie unseren Youtube Kanal! Unter der Überschrift Betriebsratswahl 2022 bekommen Sie fortlaufend aktuelle Informationen!

Die häufigsten Fragen zur Betriebsratswahl

Die regelmäßigen BR-Wahlen finden alle vier Jahre in der Zeit vom 1. März bis 31. Mai statt (2022, 2026, 2030 usw.). Dieser Zeitraum bezieht sich auf den eigentlichen Wahltag. Die Planungsarbeit muss vorher abgeschlossen sein. Als Wahlvorstand sollten Sie rechtzeitig mit den Vorbereitungen beginnen. Nur so kommen Sie nicht in die Gefahr, auf halber Strecke ins Schwimmen zu geraten, in der Flut der Aufgaben zu ertrinken oder unter Zeitdruck zu geraten. Denn: Es gibt jede Menge zu organisieren und zahlreiche gesetzliche vorgeschriebene Fristen und Termine zu beachten. 

Tipp: Nutzen Sie unseren Wahlkalender, um alle Fristen im Blick zu behalten.

Das Gesetz unterscheidet zwischen den Arbeitnehmern im Betrieb, die wählen dürfen (aktives Wahlrecht) – die Wahlberechtigten – und denen, die sich wählen lassen können (passives Wahlrecht) – die Wählbaren. Das kann übereinstimmen, muss aber nicht. Die richtige Zuordnung gehört mit Sicherheit zu den schwierigsten Aufgaben des Wahlvorstands. Als Wahlvorstand müssen Sie eigenes Personal abgrenzen von Leiharbeitern und werkvertraglich Beschäftigten und Sie müssen wissen, wie Sie Praktikanten, Mini-Jobber, Langzeitkranke und viele andere Gruppen einordnen. Jede dieser Gruppen muss auf der Wählerliste korrekt mit aktivem und passivem Wahlrecht erfasst werden. Hier passieren schnell einmal Fehler – auch weil sich die zunächst richtige Zuordnung nachträglich wieder ändern kann.

Tipp: Nutzen Sie für die Erstellung der Wählerliste unser Musterformular. So stellen Sie sicher, dass Sie keine Personengruppe im Betrieb übersehen. Eine detaillierte Besprechung der vielen Sonderfälle erfolgt in unseren Seminaren anhand konkreter Beispiele.

Auch die richtige Einordnung, wer „leitender Angestellter“ ist, gehört zu Ihren Aufgaben als Wahlvorstand. Letztere werden nämlich nicht vom Betriebsrat, sondern vom Sprecherausschuss vertreten (§§ 5, 7, 8 BetrVG). 

Tipp: Nach § 2 Abs. 2 WO (Wahlordnung) ist der Arbeitgeber verpflichtet, Ihnen alle für die Anfertigung der Wählerliste erforderlichen Auskünfte zu erteilen und die erforderlichen Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Weisen Sie ihn darauf hin und sagen Sie genau, was Sie wissen wollen.

Die Betriebsratswahl erfolgt grundsätzlich als Listenwahl (=Verhältniswahl). Eine Personenwahl (=Mehrheitswahl) findet nur dann statt, wenn im vereinfachten Wahlverfahren gewählt wird (dann immer Personenwahl) oder wenn im normalen Wahlverfahren nur eine Liste eingereicht wird. Findet die Wahl im normalen Wahlverfahren statt und werden beim Wahlvorstand zwei oder mehr gültige Vorschlagslisten eingereicht, so muss eine Listenwahl stattfinden. Der Wahlvorstand kann nicht beschließen, eine Personenwahl durchzuführen.

Das kommt darauf an, ob der Betriebsrat mittels Listen- oder Personenwahl gewählt wird. Bei der Listenwahl sind auf dem Stimmzettel untereinander alle gültigen Vorschlagslisten aufgeführt. Dabei sind die einzelnen Vorschlagslisten nicht vollständig abgedruckt, sondern lediglich das Kennwort sowie die beiden an erster Stelle benannten Bewerber jeder Liste (§ 11 Abs. 2 Satz 1 WO).

Bei der Listenwahl hat jeder Wähler genau eine Stimme (§ 11 Abs. 1, Satz 1 WO). Diese vergibt er, indem er die von ihm gewünschte Liste ankreuzt. Er kann keine einzelnen Kandidaten einer Liste herauspicken, sondern nur eine Liste im Ganzen wählen. Anders verhält es sich bei der Personenwahl. Hier sind auf dem Stimmzettel alle Bewerber einzeln aufgeführt (§ 20 Abs. 2 bzw. 34 Abs. 1 Satz 2 WO). Jeder Wähler hat hier so viele Stimmen wie Betriebsräte zu wählen sind. Soll also beispielsweise ein fünfköpfiger Betriebsrat gewählt werden, so hat jeder Wähler fünf Stimmen, die er auf die verschiedenen Kandidaten verteilt.

Hinweis: Wähler dürfen auch weniger Bewerber ankreuzen, als Betriebsräte zu wählen sind. Dies macht den Stimmzettel nicht ungültig. Werden jedoch mehr Kreuze gemacht, als Betriebsräte zu wählen sind, ist der Stimmzettel ungültig.

Tipp: In jedem Fall sollten Sie als Wahlvorstand oben auf dem Stimmzettel vermerken, wie viele Stimmen jeder Wähler im konkreten Fall hat.

Die nötigen Dokumente zur Briefwahl sind als klar nummerierte Aufzählung in § 24 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 bis 5 in der Wahlordnung enthalten. Dazu gehören 
•    das Wahlausschreiben
•    die Vorschlagslisten
•    der Stimmzettel und der Wahlumschlag
•    eine vorgedruckte Erklärung zur persönlichen Stimmabgabe
•    ein Freiumschlag, der die Anschrift des Wahlvorstands und als Absender den Namen und die Anschrift der oder des Wahlberechtigten sowie den Vermerk „schriftliche Stimmabgabe“ trägt.
Zusätzlich ist in der Wahlordnung auch noch von einem „Merkblatt“ über die Art und Weise der schriftlichen Stimmabgabe die Rede.

Tipp: Greifen Sie für dieses Merkblatt auf die Mustervorlage in unseren Downloads zurück. Darin sind alle vom Gesetz geforderten Angaben enthalten.